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Webseite umbauen im Livebetrieb

Wenn eine Webseite zur Baustelle wird – warum Perfektion manchmal warten darf
Es gibt Phasen, in denen eine Webseite nicht perfekt aussieht. Und manchmal ist das sogar gut so. Denn eine Webseite ist kein starres Konstrukt – sie lebt, wächst, verändert sich. Und genau das passiert gerade bei meiner eigenen Seite.
Vor ein paar Tagen habe ich eine große Entscheidung getroffen: Ich habe mich vom Astra-Theme, dem jahrelangen WordPress-Primus, verabschiedet und arbeite jetzt mit dem neuen WordPress-eigenen Editor. Ein mutiger Schritt? Vielleicht. Ein notwendiger Schritt? Absolut.
Warum der Abschied von Astra?
Ich mag es, wenn WordPress so schlank wie möglich bleibt. Je weniger externe Abhängigkeiten, desto besser – für Performance, Sicherheit und mein eigenes Gefühl von Klarheit. Der Block-Editor bietet heute so viele Möglichkeiten, dass ich die Funktionen, für die ich Astra früher gebraucht habe, schlicht nicht mehr um jeden Preis brauche.
Mit den Kadence Blocks habe ich Werkzeuge, die mir genau das geben, was ich brauche. Ohne Ballast. Ohne Umwege.
Also habe ich aufgeräumt:
– Astra deaktiviert
– Unnötige Block-Plugins aussortiert
– Seitenstruktur entrümpelt
Kurz gesagt: Ich habe meiner Webseite eine radikale Verjüngungskur verpasst.
Webseite umbauen – Quick & Dirty statt Perfektionismus
Natürlich hätte ich den klassischen Weg gehen können:
Seite kopieren → Umbau lokal oder auf einer Staging-Umgebung → alles testen → sauber zurückspielen.
Aber ich kenne mich. Wenn ich das mache, dann verliere ich mich im Perfektionismus und komme am Ende nie zum eigentlichen Ziel. Also habe ich mich bewusst für den Umbau im Livebetrieb entschieden.
Ja, das bedeutet:
Es gibt gerade Ecken, die nicht perfekt aussehen.
Es gibt Blöcke, die kurz mal verrutschen.
Es gibt Layouts, die ich erst wieder korrekt einrichte.
Aber genau so soll es sein. Der Umbau zwingt mich, dranzubleiben und die Seite zügig zu erneuern. Jeder Tag bringt sichtbare Veränderung – für mich und für die Besucher.
Eine Baustelle, die zeigt, dass Mobile First funktioniert
Besonders spannend ist dabei die Erkenntnis:
Die Fehler sieht man fast nur am Desktop.
Auf dem Smartphone – also dem Gerät, für das ich alle meine Webseiten primär optimiere – sehen die meisten Seiten fast vollkommen normal aus. Hier und da ein kleiner Versatz, klar, aber nichts Dramatisches.
Das zeigt:
Die Mobile-First-Strategie trägt.
Das Fundament stimmt.
Der Digital-Strategie-Kickstart – ein erster Blick in die Zukunft
Eine der neuen Seiten, die bereits im neuen System entstanden ist, ist mein Digital-Strategie-Kickstart. Diese Seite zeigt die Richtung, in die sich Web-Docks zukünftig entwickeln wird: klarer, moderner, flexibler.
Und es wird mehr kommen. Viel mehr. Der Umbau ist die Grundlage dafür, dass die Webseite künftig sauber wachsen kann.
Ein lebender Organismus – kein Museum
Ich bitte alle Besucher in dieser Phase um ein wenig Geduld und Verständnis.
Aber ich glaube fest daran:
Eine Webseite darf chaotisch sein, wenn sie gerade wächst.
Wie im echten Leben gibt es Baustellen, Veränderungen, Rückschritte und Fortschritte. Und genau diese Phase gibt mir auch die wunderbare Gelegenheit, später die Fertigstellung – oder nennen wir es lieber die „Version 2.0“ – zu feiern.
Denn wenn die Seite wieder in neuem Glanz erstrahlt, wird der Unterschied spürbar sein.
Bis dahin gilt:
Die Baustelle ist kein Fehler.
Sie ist ein Zeichen von Leben.
