Kategorie: lesenswert

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  • Webseite umbauen im Livebetrieb

    Webseite umbauen im Livebetrieb

    Wenn eine Webseite zur Baustelle wird – warum Perfektion manchmal warten darf

    Es gibt Phasen, in denen eine Webseite nicht perfekt aussieht. Und manchmal ist das sogar gut so. Denn eine Webseite ist kein starres Konstrukt – sie lebt, wächst, verändert sich. Und genau das passiert gerade bei meiner eigenen Seite.

    Vor ein paar Tagen habe ich eine große Entscheidung getroffen: Ich habe mich vom Astra-Theme, dem jahrelangen WordPress-Primus, verabschiedet und arbeite jetzt mit dem neuen WordPress-eigenen Editor. Ein mutiger Schritt? Vielleicht. Ein notwendiger Schritt? Absolut.

    Warum der Abschied von Astra?

    Ich mag es, wenn WordPress so schlank wie möglich bleibt. Je weniger externe Abhängigkeiten, desto besser – für Performance, Sicherheit und mein eigenes Gefühl von Klarheit. Der Block-Editor bietet heute so viele Möglichkeiten, dass ich die Funktionen, für die ich Astra früher gebraucht habe, schlicht nicht mehr um jeden Preis brauche.

    Mit den Kadence Blocks habe ich Werkzeuge, die mir genau das geben, was ich brauche. Ohne Ballast. Ohne Umwege.

    Also habe ich aufgeräumt:
    – Astra deaktiviert
    – Unnötige Block-Plugins aussortiert
    – Seitenstruktur entrümpelt

    Kurz gesagt: Ich habe meiner Webseite eine radikale Verjüngungskur verpasst.

    Webseite umbauen – Quick & Dirty statt Perfektionismus

    Natürlich hätte ich den klassischen Weg gehen können:
    Seite kopieren → Umbau lokal oder auf einer Staging-Umgebung → alles testen → sauber zurückspielen.

    Aber ich kenne mich. Wenn ich das mache, dann verliere ich mich im Perfektionismus und komme am Ende nie zum eigentlichen Ziel. Also habe ich mich bewusst für den Umbau im Livebetrieb entschieden.

    Ja, das bedeutet:
    Es gibt gerade Ecken, die nicht perfekt aussehen.
    Es gibt Blöcke, die kurz mal verrutschen.
    Es gibt Layouts, die ich erst wieder korrekt einrichte.

    Aber genau so soll es sein. Der Umbau zwingt mich, dranzubleiben und die Seite zügig zu erneuern. Jeder Tag bringt sichtbare Veränderung – für mich und für die Besucher.

    Eine Baustelle, die zeigt, dass Mobile First funktioniert

    Besonders spannend ist dabei die Erkenntnis:
    Die Fehler sieht man fast nur am Desktop.

    Auf dem Smartphone – also dem Gerät, für das ich alle meine Webseiten primär optimiere – sehen die meisten Seiten fast vollkommen normal aus. Hier und da ein kleiner Versatz, klar, aber nichts Dramatisches.

    Das zeigt:
    Die Mobile-First-Strategie trägt.
    Das Fundament stimmt.

    Der Digital-Strategie-Kickstart – ein erster Blick in die Zukunft

    Eine der neuen Seiten, die bereits im neuen System entstanden ist, ist mein Digital-Strategie-Kickstart. Diese Seite zeigt die Richtung, in die sich Web-Docks zukünftig entwickeln wird: klarer, moderner, flexibler.

    Und es wird mehr kommen. Viel mehr. Der Umbau ist die Grundlage dafür, dass die Webseite künftig sauber wachsen kann.

    Ein lebender Organismus – kein Museum

    Ich bitte alle Besucher in dieser Phase um ein wenig Geduld und Verständnis.
    Aber ich glaube fest daran:

    Eine Webseite darf chaotisch sein, wenn sie gerade wächst.

    Wie im echten Leben gibt es Baustellen, Veränderungen, Rückschritte und Fortschritte. Und genau diese Phase gibt mir auch die wunderbare Gelegenheit, später die Fertigstellung – oder nennen wir es lieber die „Version 2.0“ – zu feiern.

    Denn wenn die Seite wieder in neuem Glanz erstrahlt, wird der Unterschied spürbar sein.

    Bis dahin gilt:
    Die Baustelle ist kein Fehler.
    Sie ist ein Zeichen von Leben.

  • Verantwortung für die Menschheit im Umgang mit mächtigen Werkzeugen.

    Verantwortung für die Menschheit im Umgang mit mächtigen Werkzeugen.

    Wer trägt wann die Verantwortung für den Umgang mit KI?

    Verantwortung im Umgang mit mächtigen Werkzeugen

    Die Möglichkeiten, die KI uns bietet, sind riesig. Man stelle sich vor, früher hätte in einem Dorf nur eine einzige Person einen Hammer gehabt. Nur dieser Mensch war in der Lage, Arbeiten zu erledigen, bei denen ein Hammer nötig war. Er trug die Verantwortungen, dass ale Arbeiten mit Hammer im Dorf von ihm auch fachgerecht ereldigt wurden. Mit der Zeit konnten jedoch alle einen Hammer besitzen. Es dauerte nicht lange, bis einige Menschen ihn falsch einsetzten, Dinge zerstörten oder sich selbst verletzten. Doch das Problem war nicht der Hammer selbst, sondern ein mangelndes Verständnis für den richtigen Umgang damit.

    Heute hämmern wir alle, ohne groß darüber nachzudenken, Nägel in die Wand, um Bilder aufzuhängen – ganz selbstverständlich. Jetzt ersetzen wir den Hammer durch KI und schauen, was möglich wird. Plötzlich kann jeder wie ein „Konzernchef“ agieren, wenn er oder sie genügend kreative Ideen hat. Doch mit dieser Macht kommen auch Herausforderungen, und diese müssen wir ernst nehmen.


    Komplexität und Abhängigkeit – Verantwortung für Daten

    Im Gegensatz zum Hammer ist KI kein Werkzeug, das man direkt nutzt. Ihre „Leistung“ hängt stark von Daten ab – und genau das macht es kompliziert. Daten über mich, selbst wenn sie meine eigenen sind, befinden sich oft nicht ausschließlich in meinem Besitz. Viele andere haben Zugriff darauf und können diese Daten mithilfe von KI für alles Mögliche nutzen.

    Ein drastisches Beispiel ist der Einsatz von KI in China: Dort werden Bewegungsprofile der Uiguren erstellt. Diese Menschen mussten sich eine App auf ihre Handys laden. Mithilfe dieser App wird genau analysiert, mit wem sie sprechen, wohin sie gehen und wie sie sich verhalten. Wehe, sie sprechen mit den „falschen“ Leuten – das könnte schwerwiegende Konsequenzen haben. Andere Apps werten aus, ob jemand viel zu Hause ist oder oft unterwegs. Wer zu Hause bleibt, wird als „faul“ und „träge“ eingestuft, also als wenig konsumfreudig. Doch dabei kann es genauso gut sein, dass diese Person den ganzen Tag produktiv am Rechner arbeitet. Solche Einordnungen sind nicht nur ungenau, sie schaffen auch ungerechte Bewertungen. Die Verantwortung das diese Dinge eben zum Wohle aller und nicht zur Last genutzt werden liegt da klar bei uns , da wir eine Demokratie sind. Aber auch bei den Herstellern und Betreibern der KI.


    Die Sicherheitsrisiken von Daten

    Ein weiteres Beispiel für problematische Datennutzung ist die Fitness-App Strava. Sie wurde ursprünglich entwickelt, um sportliche Leistungen zu tracken und neue Laufstrecken zu entdecken. Doch was passiert, wenn Soldaten diese App nutzen? Bewegungsprofile, die erstellt werden, konnten schon militärische Geheimnisse offenlegen. Man weiß dann plötzlich, wo Truppen stationiert sind oder welche Strecken sie zum Laufen nutzen. Es gibt zahlreiche solcher Beispiele, die zeigen, wie Daten ungewollt zu Sicherheitsrisiken werden können.

    Das Problem dabei ist nicht nur, dass Daten missbraucht oder auch nur fälschlicherweise zusätzliche Dinge offenlegen, die eigentlich geheim bleiben sollten, sondern auch, dass nicht jeder Zugang zu solchen Technologien hat. Nicht jeder kann sich eine Strava-App und eine dazu passende Smartwatch leisten. Hier liegt der nächste große Aspekt: Ganze Teile der Bevölkerung könnten vom Alltag, wie wir ihn kennen, ausgeschlossen werden. Während einige sich immer weiterentwickeln, könnten andere zurückbleiben.


    Wahlfreiheit und Überwachung

    Ein weiteres zentrales Problem ist die Frage, ob wir immer die Wahl haben, bei einem System mitzumachen oder nicht. Wenn alle dazu gezwungen werden, eine bestimmte App zu nutzen, wie es bei den Uiguren der Fall ist, entsteht kein Mehrwert. Stattdessen führt das zu totaler Überwachung – einem digitalen Gefängnis. Diese Überwachung beraubt Menschen ihrer Freiheit und zeigt, wie Technologie auch missbraucht werden kann. IWr tragen alle die Verantwortung dafür, das KI eben nicht missbraucht wird.

    Gleichzeitig müssen wir darauf achten, wie Daten interpretiert werden. Ein schlechtes Beispiel für falsche Interpretationen ist der bekannte Witz über den Forscher und den Frosch:

    Ein Forscher misst, wie weit ein Frosch springen kann. Beim ersten Versuch sagt er „Spring!“, und der Frosch springt 4 Meter. Beim zweiten Versuch hackt der Forscher dem Frosch ein Bein ab, sagt erneut „Spring!“, und der Frosch springt 3 Meter. So geht es weiter, bis der Frosch keine Beine mehr hat. Der Forscher sagt: „Spring!“, doch der Frosch bleibt still. Die Schlussfolgerung des Forschers? „Ein Frosch ohne Beine kann nicht mehr hören.“

    Natürlich ist das eine absurde Schlussfolgerung, aber sie zeigt, wie vorschnell wir aus Daten falsche Schlüsse ziehen können. Daten sind immer nur so gut wie das, was wir mit ihnen vorhaben. Aus den Daten ließe sich auch errechnen, dass ein Frosch mit 6 Beinen womöglich 6 Meter springen könnte, was ebenfalls Quatsch wäre. Man kann mit Daten nahezu alles „bewiesen“ bekommen – selbst, dass Frösche ohne Beine taub sind also.


    Die Gefahr voreiliger Schlüsse

    Besonders kritisch wird es, wenn wir Vorhersagen auf Basis von KI-Daten treffen, z. B. bei Verbrechensvorhersagen. Wir dürfen keine Systeme schaffen, die Vorhersagen machen, die dann nur deshalb eintreten, weil die Datenauswertung sie erwartet hat. Ergebnisse sollten kritisch hinterfragt werden, selbst wenn sie zu 90 % richtig sind. Gerade die verbleibenden 10 % können große Auswirkungen haben und wir haben Verantwortung für jeden, auch diejenigen die aus dem Raster fallen.

    Ein aktuelles Beispiel sind Klagen gegen KI-Systeme wie Chatbots. Es gibt Berichte über Chatbots, die Nutzern gefährliche Ratschläge gegeben haben. Ein Schüler soll von einem Bot indirekt dazu animiert worden sein, seinen Eltern zu schaden, weil sie seine Handyzeit begrenzt hatten. In einem anderen Fall geriet ein Chatbot in die Kritik, weil er einer Person mit suizidalen Gedanken mehr Bestätigung als Hilfe gab. Auch soll ein Bot dazu beigetragen haben, dass ein Kind frühzeitig mit Themen konfrontiert wurde, die für sein Alter unangemessen waren. Wir wissen, in den meisten Fällen sind die Bots nur Reaktionsmaschinen, bedeutet, der Fehler des Bots sitzt meistens vor dem Rechner und nicht im Rechner.

    Also je nachdem wie ich mit dem Bot interagiere wird er zu einer Verstärkungsmaschine. Er gibt mir immer mehr von dem was mich antriggert. Was ich „gut“ finde, also worauf ich reagiere. Das hat mindestens so viel „Suchtpotenzial“ wie Alkohol oder andere Drogen. Und muss uns alle genauso wachsam machen. Es darf uns aber auch nicht übersensibel machen für die einzelnen Dinge, wenn es gleichzeitig andere gitb die uns noch nicht so bewusst sind. So viele Alkoholtote im Jahr und sie kümmern niemanden in der Gesellschaft. Und jetzt sollen wir uns irre machen weil eine Ki 3 mal sonderbar reagiert hat? Die KI verstärkt, was sie als Input erhält, und gibt davon meistens immer mehr zurück – ein Kreislauf, der kritisch betrachtet werden muss.


    Ein positiver Ausblick

    Trotz aller Risiken und Herausforderungen bietet KI eine riesige Chance. Klar geht auch die Schere im Bewusstsein immer weiter auf. Also ähnlich wie bei der Armut geht es auch um die geistige Armut so zu sagen. Die Schere wird auch dort weiter aufgehen. Um so wichtiger unsere Verantwortung im Ungang mit diesen Werkzeugen. Sie kann uns auch helfen, bewusster zu leben. Wer achtsam mit KI umgeht, kann durch sie neue Perspektiven gewinnen und sich selbst weiterentwickeln. Es liegt an uns, wie wir KI nutzen: Wollen wir sie nur zur Bestätigung unserer Vorurteile einsetzen, oder sind wir bereit, alte Denkmuster mit KI wirklich zu durchbrechen?

    Das bedeutet, wir sollten nicht darüber nachdenken inside oder outside der Box zu denken. Wir sollten ein Denken etablieren in der es überhaupt keine Box gibt, die uns begrenzt. Wenn wir diese Herausforderung annehmen, können wir alles erschaffen, was wir uns vorstellen können. Aber dafür müssen wir lernen, „das Richtige“ zu denken und mit der entsprechenden Verantwortung zu denken. Nur dann wird KI für uns zu einem echten Fortschritt.

  • KI im Alltag

    KI im Alltag

    KI , KI, KI, überall KI, aber auch KI im Alltag

    Am 30. November wird ChatGPT zwei Jahre alt – und was seitdem passiert ist, fühlt sich fast schon surreal an. Vorher waren KI-Anwendungen wie Google Maps oder Sprachassistenten wie Alexa längst in unserem Alltag verankert, aber keiner hat sie groß hinterfragt. Seit der Veröffentlichung von ChatGPT hat sich das geändert. Plötzlich ist KI in aller Munde. Jeder spricht darüber, und der Hype scheint einfach nicht abzureißen. Neue Tools tauchen auf wie Pilze nach dem Regen, jedes noch beeindruckender als das letzte.

    Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo neue Durchbrüche verkündet werden: noch schnellere, noch klügere Modelle, die uns versprechen, alles besser, effizienter und einfacher zu machen. Es gibt regelrecht einen Wettlauf darum, wer die nächste revolutionäre Anwendung herausbringt, und die Schlagzeilen überschlagen sich förmlich. KI hier, KI da – du kannst gar nicht mehr ausweichen.

    Das Spannende daran ist, dass es nicht nur um Technologieriesen wie Google oder OpenAI geht. Auch Unternehmen, Startups und sogar Einzelpersonen experimentieren inzwischen mit KI, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Der Druck, auf diesen Zug aufzuspringen, ist förmlich greifbar. Viele haben das Gefühl: „Ich muss auch was mit KI machen“, aber oft stellt sich die Frage: „Was genau eigentlich?“

    Denn während der Hype größer und lauter wird, bleibt die Frage: Wo sind die praktischen Anwendungen? Wo wird KI tatsächlich schon sinnvoll und produktiv eingesetzt? Statt ständig über die neusten Modelle zu reden, sollten wir uns anschauen, wie KI tatsächlich im Alltag hilft – und wie wir sie gezielt für unsere Herausforderungen nutzen können.

    KI als Werkzeug im Job – Praktische Anwendung statt Theorie

    KI im Alltag

    Während die Diskussionen um KI immer lauter werden, fragen sich viele: Wie lässt sich KI wirklich im Job nutzen? Die Antwort liegt oft näher, als man denkt, denn in vielen Bereichen wird KI schon heute intensiv eingesetzt.

    Zum Beispiel in der Texterstellung: Viele Texter greifen auf Tools wie ChatGPT zurück, um erste Entwürfe für Artikel, Blogposts oder Social-Media-Inhalte zu schreiben. Diese Entwürfe sind nicht perfekt, aber sie helfen, den Schreibprozess zu beschleunigen und kreative Blockaden zu überwinden. Der Texter verfeinert dann den Rohentwurf und spart dabei wertvolle Zeit.

    Auch in der Designwelt spielt KI eine immer größere Rolle. Programme wie MidJourney oder DALL-E ermöglichen es Grafikdesignern, schnell visuelle Entwürfe zu erstellen, die als Grundlage für weitere kreative Arbeit dienen. Was früher stundenlanges Skizzieren erforderte, kann nun in Minuten mit Hilfe der KI als visueller Startpunkt entstehen.

    Ein weiteres Beispiel ist der Kundenservice. Hier werden KI-gestützte Chatbots eingesetzt, um häufige Fragen zu beantworten und Anfragen vorzusortieren. Dadurch können sich menschliche Mitarbeiter auf komplexere Probleme konzentrieren. KI entlastet dabei nicht nur, sondern sorgt auch für kürzere Reaktionszeiten und eine bessere Kundenzufriedenheit.

    Die täglichen Anwendungsfälle – KI im Alltag

    KI ist längst nicht mehr nur ein Tool für Unternehmen oder Tech-Firmen – sie hat Einzug in unseren Alltag gehalten. Viele von uns nutzen sie, ohne es bewusst zu bemerken. Sprachassistenten wie Siri und Alexa helfen uns, Erinnerungen zu setzen oder Fragen zu beantworten. Wenn du auf Amazon einkaufst oder Netflix schaust, personalisieren KI-Algorithmen deine Empfehlungen, basierend auf deinem Verhalten. Diese Algorithmen lernen von unseren Vorlieben, indem sie analysieren, was wir kaufen, streamen oder sogar suchen.

    Ein weiteres Anwendungsgebiet, das immer mehr Menschen nutzen, ist die Bildbearbeitung. Es gibt Apps, die es auch Laien ermöglichen, Fotos auf professionelle Weise zu bearbeiten. Deep Learning-basierte Programme wie Luminar AI können automatisch Szenen analysieren, Lichtverhältnisse optimieren oder sogar Hintergründe austauschen – und das alles per Knopfdruck. Früher war das Spezialistenarbeit, heute wird es durch KI in Sekundenschnelle erledigt.

    Und auch die Organisation des Alltags wird durch KI vereinfacht. Tools wie Grammarly oder Google Docs nutzen KI, um uns beim Schreiben zu unterstützen, indem sie Grammatikfehler erkennen oder stilistische Verbesserungen vorschlagen. Diese kleinen Helfer agieren meist im Hintergrund, aber sie nehmen uns eine Menge Arbeit ab. Vor allem im beruflichen Alltag, bei dem die Zeit oft knapp ist, verschaffen diese Werkzeuge uns einen klaren Vorteil.

    Im Gesundheitswesen wird KI ebenfalls zunehmend genutzt. Anwendungen wie MyFitnessPal analysieren unsere Ernährung und helfen uns, gesunde Entscheidungen zu treffen. Fitness-Tracker, die unsere Bewegungen und unseren Schlaf analysieren, geben uns Tipps, wie wir unsere Gesundheit verbessern können. Selbst KI-basierte Gesundheits-Apps können inzwischen potenzielle Krankheiten anhand von Symptomen vorhersagen und raten, wann ein Arztbesuch nötig ist.

    Vom Reden zum Handeln – KI gezielt einsetzen

    Es geht also nicht darum, sich von den unzähligen Modellen, EU-Regelungen oder dem Hype um die KI beeindrucken zu lassen. Der wahre Mehrwert der Künstlichen Intelligenz liegt in ihrer konkreten Anwendung, da wo sie echte Probleme löst und Aufgaben vereinfacht. Statt zu überlegen: „Wie kann ich KI in mein Leben integrieren?“ solltest du eher fragen: „Welche Herausforderung habe ich, und wie kann KI mir dabei helfen?“

    Die Stärke der KI liegt darin, Routineaufgaben zu übernehmen und große Datenmengen zu durchforsten – genau da, wo Menschen an ihre Grenzen stoßen. Hast du ein Problem, das zeitaufwendig oder mühsam zu lösen ist, oder ein Projekt, bei dem immer wieder dieselben Aufgaben anfallen? Dann lohnt es sich, über KI als Lösung nachzudenken.

    KI im Alltag

    Denken in Anwendungsfällen – Wie kannst du KI einsetzen?

    Und nun zu dir: Welche Herausforderungen stehen in deinem Alltag oder Job an? Wo könntest du durch KI Unterstützung finden? Anstatt dich von der Masse der Möglichkeiten überwältigen zu lassen, überlege, welche konkrete Aufgabe dir KI abnehmen könnte. Wenn du Ideen hast, aber nicht weißt, wie du sie umsetzen sollst – ich helfe dir gerne weiter. Schreib mir, und wir finden gemeinsam heraus, wie du KI nutzen kannst, um deine Ziele zu erreichen.

  • Was dir so niemand über KI sagt.

    Was dir so niemand über KI sagt.

    Begeisterung und Frustration mit KI

    Seit etwas mehr als einem Jahr sind alle, die ich kenne, jetzt von KI begeistert, inklusive mir selbst. Ich spiele sogar schon seit mindestens anderthalb Jahren damit herum. Ja, spielen – denn die KI hat immer noch ein riesiges Problem. Sie ist nicht konsistent.

    Wenn du KI in dein Unternehmen oder auch in deinen Alltag implementierst, sei dir bitte vorher bewusst: Alles, was du mit KI machst, wird immer wieder neu erfunden. Das bedeutet für dich, dass es sehr kompliziert bis leider unmöglich ist, reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Sicher, es kann funktionieren, aber trotzdem bleib dir der Tatsache bewusst: Es ist jedes Mal neu geraten, und es kann sein, dass nur Unsinn herauskommt.

    Schwankende Leistung.

    Es gibt Tage, da läuft alles wie am Schnürchen und die KI bringt ein tolles Ergebnis nach dem anderen. An anderen Tagen gelingt gar nichts. Du fragst, und bekommst nur allgemeines Blabla zurück. Dann gibst du genaue Anweisungen, und sie werden ignoriert. Mir ist das kürzlich passiert, sehr erschreckend, beim neuen heiß gelobten Gemini von Google. Er macht überhaupt nicht, was ich ihm sage. Hält sich überhaupt nicht an irgendeine Vorgabe. Stattdessen gibt er dir drei Varianten eines Textes, bei denen klar wird, dass er die Anforderung nicht verstanden hat. Dann sagt er, er könne PDFs verarbeiten, hat aber keine Möglichkeit, diese wirklich hoch zu laden gehabt. Er hat mich auf ne Klammer verwiesen die es nicht gab, oder mir vorgeschlagen ihm einen Link zu geben, den er dann nicht lesen konnte.

    Und selbst die riesige Anzahl an Tokens, die er jetzt verarbeiten soll, ist nicht so riesig und funktioniert halt leider auch nicht. Er liest das Ganze offensichtlich nicht. Es kann sein, dass das daran liegt, dass ich unbedingt auf Deutsch mit ihm reden will, aber das ist eigentlich kein Hexenwerk mehr, nur kann er es nicht. ChatGPT ist und bleibt da das Tool der Wahl. Doch auch da funktionieren am besten Dinge, die du innerhalb von 20 bis 30 Prompts mit ihm komplett erledigen kannst. Dann kann er wie eine helfende Hand sein, aber er ist, um das mal als Mitarbeiter in einem Unternehmen zu sagen, noch kein gelernter Facharbeiter, allenfalls ein Helfer für Sortieren und Kategorisieren.

    Das Verbesserungspotenzial ist noch riesig.

    In diesem Jahr, in dem es ChatGPT gibt, ist viel passiert und gewachsen, aber ich glaube, es kommen auch ständig neue Dinge wie Plugins und eigene GPTs dazu, damit keiner merkt, dass die KI dahinter immer noch nicht wirklich ausgereift ist. Natürlich lernt sie nur durch das Benutzen, und somit befinden wir uns jetzt in der Trainingsphase, in der wir schon dabei sein dürfen und helfen können. Aber ähnlich wie bei einem jungen Hund kann es schon mal vorkommen, dass sie nicht kapiert, was du von ihr willst.

    Du kannst KI jetzt schon einsetzen, und in vielen Bereichen funktioniert sie schon sehr gut. Ich glaube aber immer mehr, und je länger ich mit ihr beschäftige, desto weniger Sorgen müssen wir haben. Ja, die KI selbst wird sehr schnell immer besser und kann wahrscheinlich jetzt auch schon sehr viel mehr als so mancher menschliche Kollege, vor allem kann sie es oft schneller. Nur kann sie die Performance immer noch nicht dauerhaft halten. Wenn man ihr ganz klare und eindeutige Grenzen absteckt, dann geht das aktuell vielleicht, aber grundsätzlich sind wir von einer generellen Intelligenz noch sehr weit entfernt.

    KI ist eher Hilfskraft als Facharbeiter im Moment

    Und damit komme ich mir immer auch ein wenig missbraucht vor als derjenige, der das jetzt ausbaden darf. Ich darf all den Mist jetzt ausfiltern. So lagert Open AI quasi den kompletten Optimierungsprozess in den laufenden Betrieb aus. Und dann stehe ich vor der KI manchmal ähnlich wie vor dem Ding im Supermarkt, aus dem man sich, wenn man geschickt genug ist, ein paar Brötchen fischen kann. Teilweise so pervers, dass man Tüte, Zange und Klappe halten muss, um dann durch ein Gitter nach dem Brötchen zu schnappen. Alles andere als sauber und hygienisch, weil alles voller Krümel und Fettflecken ist. Wer „clever“ ist, greift einfach so mit der Hand hinein und angelt sich seine Brötchen schneller als andere, aber richtig ist das so nicht.

    Alles nur, um Menschen zu sparen. Und ähnlich wie der Verkäufer im Supermarkt heute auch Aufbäcker ist und Kassierer und Einräumer und Auszeichner und vieles mehr, so werden auch wir Menschen immer mehr zum Allrounder, weil plötzlich jeder alles mit KI kann – fast alles, denn sie spielt ja so noch nicht sauber mit. Gute Mitarbeiter zeichnen sich aber dadurch aus, dass sie, haben sie einen Prozess einmal gelernt, diesen auch immer wieder sauber wiederholen können. Auch und gerade, wenn sich die Bedingungen leicht verschieben, erkennen sie: Ah, das ist trotzdem der selbe Prozess, ich darf nur einen Punkt ändern, und dann passt es wieder. Genau an dieser Stelle stehen die meisten KI-Modelle gerade.

    Bessere Ergebnisse durch Unterteilung der Aufgaben

    Das wird das große Ding aktuell. Alle Systeme, die sich „Assistant“ nennen, also KI, die sich genau für eine Aufgabe als Assistent anbietet und diese Aufgabe gut und fast perfekt kann. Wir sind also gerade in der Phase der Segmentierung. Wir brechen Dinge herunter auf ihre kleinsten gemeinsamen Nenner. Einzelne Aufgaben, die sicher und sauber funktionieren, und von da aus bauen wir wieder nach oben, mit zwei Aufgaben, mit drei Aufgaben, mit vier und so weiter. Das ist auch die Sache, die man beim Prompten bedenken muss. Viele, die ich kenne, machen beim Prompten folgenden Fehler: Sie prompten im Stil dieses Prompts: „Hallo KI, ich will ein Auto, mach mir ein Auto.“ Wenn sie besonders gut sind im Prompten, dann sagen sie, „mach mir ein rotes Auto mit Stufenheck und Hinterradantrieb, so wie vier Türen.“ Das ist schon sehr viel genauer, aber im Grunde immer noch, „mach mir ein Auto.“

    Jeder, der schon mal versucht hat, ein Auto selbst zu bauen, wird sagen, „Ui, das ist komplex, das sind viele tausende Teile, die da verarbeitet werden müssen, und dann zusammengebaut werden müssen.“ Und vielleicht ist mein Rat genau der: Zerlege deine Anforderung erst in möglichst passende Unteraufgaben. Hier zum Beispiel: Ich will einen Kotflügel links, einen Kotflügel rechts, ich will vier Räder aus Gummi, zwei Achsen, die die Räder verbinden, eine Lenkachse und so weiter, ich denke, ihr versteht, was ich meine. Und dann baue alles schrittweise und füge es am Ende zusammen. Und da kann es sogar hilfreich sein, das gar nicht mit KI zu machen, sondern selbst zu tun. Man hat dann trotzdem massiv Zeit gespart, weil man hat ja sämtliche Teile vorproduziert bekommen. Doch auch da kann man sehr gezielt vorgehen und mit der KI zusammen einzelne Teile bauen und diese Teile dann wieder zusammenfügen.

    Mach mir ein Auto, oder doch lieber anders prompten?

    Dieses Vorgehen setzt aktuell noch ein hohes Maß an intelligenten Fähigkeiten voraus, also nicht bei der KI, sondern bei den Menschen, die sie bedienen. Doch auch hier gibt es die gute Antwort: Du kannst dir dabei von KI helfen lassen. Und das ist, wo ich wirklich jetzt schon total geniale Vorteile sehe bei der KI.

    Der Prompt wäre dann also nicht: „Mach mir ein Auto,“ sondern du fragst die KI ganz gezielt: „Welche Teile hat ein Auto denn so? Was brauche ich alles, um ein Auto zusammenzubauen?“ Und du bekommst Strukturen, Gliederungen, Listen und Aufzählungen ohne Ende. Alles genau das, was du dann nochmal einzeln und gezielt abarbeiten kannst. Also zu Punkt 1, zu Punkt 2 und so weiter. Prozesse, die du so abarbeiten kannst und die idealerweise vielleicht kein Auto sind, sondern irgendwie so um die 30 Schritte höchstens liegen, sind Prozesse, die aktuell bereits toll von KI erledigt werden können.

    Gewinner und Verlierer auf dem Arbeitsmarkt aktuell.

    In Studien unter Freelancern und auf Plattformen, wo diese ihre Dienste anbieten, sieht man dann auch, was die KI heute bereits ganz gut kann und was noch nicht. Die Jobs von Übersetzern, Textern und Kundensupportlern sind zurückgegangen und werden schlechter bezahlt. Die von Grafikdesignern, Webdevelopern und Videographen dagegen sind sogar gestiegen. Einfach, weil viele KI-Sachen eben noch nicht zu 100 Prozent rund sind, sondern erst zu 60 Prozent, und dann noch jemand Hand anlegen muss, um sie zu vervollständigen.

    Mich kostet KI sehr oft viel mehr Zeit als sie mir bringt. Für diesen Blogartikel hab ich am Ende 4 Versionen gehabt. Meinen Rohtext, eine verknappte Version von gpt 4, gut zusammengefasst aber eben deutlich kürzer und nicht mehr mein Stil, eine ganz gute und ok Version von LeChat von Mistral und die von GPT3.5 die ebenfalls eher gut war. Bedeutet am Ende sitze ich da und überarbeite 3 Texte, wo es vorher nur einer war. Das Potenzial liegt da in meinem Workflow, aber der war bis vor kurzem eben, chatGPT4 fragen und gut. Und dann sind da eben immer diese Phasen der Brüche drin und ich darf wieder neue Workflows suchen. Das spart nicht wirklich Zeit, es verlagert sie nur wo anders hin.

    Vom Zaubertool zum Zeitfressertool.

    Gut und teilweise liegt das nur bedingt an der KI selbst. Es liegt auch an meiner natürlichen Neugier. Und der Tatsache, dass ich die Newsletter, die ich abonniert habe, gerne auch wirklich durchgehe und so jede Menge Tools zum Neuausprobieren sehe. Vielen Tools sehe ich aber mittlerweile an, dass sie eben nur ein guter Ansatz sind, aber eben aktuell noch weit davon entfernt, komplett rund zu laufen. Aktuell weit entfernt heißt jetzt nicht, dass das gar nichts wird die nächsten Jahre, im Gegenteil, bis zum Sommer kann das bei dem ein oder anderen sicher sogar schon zu 80 vielleicht 90 Prozent laufen.

    Mit Menschlichkeit und Maschinenen.

    Die Entwicklung läuft ja eben nicht mehr linear, sondern exponentiell. Nur langsam aber kommt auch mein Gehirn mit im exponentiellen Denken. Sprich, was eben noch nicht ging, geht heute so lala und übermorgen schon ganz gut. Wir werden uns dieser Taktfrequenz anpassen müssen als Menschen. Die Welt wird schneller. Ob das immer dazu führt, dass wir auch schneller mit müssen, ist eine andere Frage. Nur unser Denken muss, immer wenn es drauf ankommt, schneller werden und darf dann in der gewonnenen Zeit gerne entschleunigen. Ob unser Hirn für Start-Stopp-Optimierung werden kann, werden wir sehen, vielleicht schneller als uns bewusst ist.

    Ki generiert unterschiedliche Versionen und der Mensch darf sortieren.

    • Konsistenzprobleme der KI
      • KI ist nicht konsistent
      • Implementierung von KI führt zu neu erfundenen Ergebnissen
      • Reproduzierbare Ergebnisse sind kompliziert bis unmöglich
      • KI kann Unsinn produzieren
    • Anwendungsbereiche und Potenzial der KI
      • KI kann in vielen Bereichen bereits sehr gut funktionieren
      • KI kann oft schneller als menschliche Kollegen arbeiten
      • KI hat jedoch Probleme, die Performance dauerhaft zu halten
      • Wir sind von einer generellen Intelligenz noch sehr weit entfernt
    • Optimierung des Workflows und Anpassung an die KI
      • KI kann Zeit sparen, aber es kann auch mehr Zeit in Anspruch nehmen, je nachdem, wie man sie einsetzt
      • Es ist wichtig, den Workflow an die KI anzupassen und zu optimieren
      • KI kann bei der Überarbeitung von Texten und der Suche nach Informationen helfen
      • KI kann auch bei der Entwicklung neuer Workflows unterstützen
    • Persönliche Erfahrungen mit KI
      • Der Autor hat 4 Versionen eines Blogartikels erstellt, indem er verschiedene KI-Tools verwendet hat
      • Die KI hat Zeit gespart, aber es war auch mehr Zeit erforderlich, um die Ergebnisse zu überarbeiten
      • Der Autor hat festgestellt, dass die KI immer besser wird, aber es gibt immer noch Probleme mit der Konsistenz und der Leistung
      • Der Autor ist der Meinung, dass wir uns an die KI anpassen müssen und unsere Workflows optimieren müssen, um das Beste aus ihr herauszuholen.

  • Gefahr durch KI? Was macht KI gefährlich?

    Gefahr durch KI? Was macht KI gefährlich?

    Selbst die Erfinder und Hauptentwickler von KI-Systemen warnen vor ihrer KI und fordern, zumindest für sechs Monate, einen Entwicklungsstopp. Wovor haben sie solche Angst? Ist KI wirklich der Untergang der Menschheit? Oder haben sie nur zu viele Filme wie „Matrix“ und „Terminator“ gesehen? Worin liegt die Gefahr bei KI, insbesondere bei den aktuellen Modellen? Und wie kann man diesen Gefahren begegnen? Darüber möchte ich heute schreiben.

    Jeder, der sich von ChatGPT schon mal Texte hat erstellen lassen, weiß, wie viel Zeit man dadurch sparen kann und wie gut die Texte letztlich sind. Würde man selbst sonst viele Stunden mit dem erstellen solcher Texte verbringen, kann man die Texte hier fast direkt raus kopieren und weiter verwenden. Man benötigt eventuell noch ein klein wenig Zeit um sie an zu passen oder zum übersetzen und bebildern mit anderen KI Tools. Aber ist das wirklich gefährlich? Und inwiefern könnte von einer solchen KI eine Gefahr ausgehen? Man könnte doch einfach aufhören, den Dienst zu nutzen, oder?

    Wo liegt das Problem?

    Das Problem liegt darin, dass wir eigentlich nicht von den aktuellen KIs sprechen. Mit jeder Entwicklungsstufe werden die KIs mächtiger, so zumindest die eindeutige Meinung. Mit jeder Anwendung, die über eine KI gesteuert wird, entsteht ein weiterer Punkt, über den wir selbst die Kontrolle abgeben. Ich denke, es geht schon lange nicht mehr nur darum, ob KI uns allen die Jobs wegnehmen wird. Diese Gefahr ist zwar immer noch real, aber nicht mehr das, was vielen Angst macht. Tatsächlich geht die negative Erwartung schon eher in die Richtung, wie sie die beiden Filme „Matrix“ und „Terminator“ vielleicht in unseren Köpfen gepflanzt haben.

    Der Kern der Angst ist meiner Meinung nach, dass wir alle wissen, dass unser Wissen begrenzt ist. Wir sind unvollkommen und können nicht so schnell lernen wie KI-Systeme. Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass auch wir nicht besonders „gut“ sind. Wir haben Angst, dass eine Maschine, die rein auf Logik basiert, uns eines Tages für überflüssig oder schlimmer noch, für das hält, was wir tatsächlich sind, die größte Plage, die unser Planet je gesehen hat.

    Ist KI wirklich eine Gefahr für die Menschheit?

    Mal Angenommen, daß….

    Ich möchte einmal kurz auch in dieses Denkmuster gehen. Ich denke auch, wir sollten uns als Menschen deutlich schneller weiterentwickeln, als wir das tun. Nicht die technischen Dinge, wie z.B. die KI, sondern unsere menschlichen Seiten. Ich rede von Empathie, Mitgefühl, Mitleid, Demut vor der Natur, der Schöpfung, wenn man so will. Liebe unter Menschen, Freundschaft, Hilfe für alle, denen es nicht so gut geht. All das sind Dinge, die wir immer nur durch neue Technik und schnellere Entwicklung in Naturwissenschaft und Medizin oder Ähnlichem verbessern wollen. Ganz selten setzen wir bei uns selbst an, also beim Menschen und unserem Sein selbst.

    Wir sind als Einzelne unfähig, immer alles „richtig“ zu machen. Wenn ich etwas will, nehme ich es automatisch jemand anderem weg, da Dinge und Ressourcen nun mal begrenzt sind. Aber stimmt das wirklich? Vielleicht nehme ich ja niemandem etwas weg, weil andere sowieso kein Interesse an diesem Angebot hatten? Auch das soll es geben und wird leicht sichtbar, wenn wir sehen, wie viele Lebensmittel bereits im Supermarkt bei uns verderben.

    Überfluss und doch Ohnmacht

    Wir haben den Luxus des Überflusses und trotzdem das schlechte Gewissen, gerade weil dieser Überfluss besteht. Jetzt ist es aber so, wir haben diesen Überfluss in der Form ja meist gar nicht selbst hergestellt. Wir nutzen ihn nur. Er wurde uns also von anderen gegeben oder sagen wir bereitgestellt. Es ist also gar nicht unser Überfluss. Warum sollte es dann unsere Schuld sein, wenn er anderen Menschen etwas wegnimmt? Es geht also gar nicht darum, den Überfluss zu beenden, es geht darum, alles besser zu verteilen. Und da sehe ich bei der KI eine riesige Chance.

    Trotzdem fühlen wir uns oft Ohnmächtig gegenüber solcher großen Systeme, dem Staat, der allgemeinen Weltwirtschaft, die unsere Inflation in die Höhe treibt und die unser Leben schwieriger macht. Es sieht immer wieder so aus, als können wir einzelne gar nichts ausrichten in diesen Systemen von “wenn, dann ”-Schleifen und wir müssen abliefern sonst fallen wir zurück im Wettrennen um den Sieg. Die Frage ist doch, was ist der Sieg? Wie soll ein Gewinn des Spiels am Ende aussehen? Ist das ein riesiges Monopoly und am Ende gewinnt einer und alle anderen verlieren?

    Böse KI, oder doch eher böser Bediener von KI?

    Nun, ich denke, die größte Gefahr geht, nach wie vor, nicht von der KI selbst aus. Sie geht von den Menschen aus. Von den Menschen, die KI in einer Weise nutzen werden, die anderen Menschen schaden wird. Ob das jetzt selbstfliegende Drohnen sind, die Menschen töten, wie im Ukrainekrieg bereits jetzt, oder ob das auf ganz andere Arten passieren wird. Ich denke, es wird viel subtiler sein, viel mehr so, dass wir in eine Abhängigkeit kommen, die wir selbst nicht mehr durchschauen können.

    Jeder merkt sofort, dass dies nichts Neues ist, nichts, was erst durch die KI entsteht. Was ich meine, ist schon lange da. Es sind Dinge, die uns von Ursache und Wirkung entfremden. Wir sind nur noch ein Teil im Getriebe der Macht. Wir erledigen unseren Job, und der ist für sich alleine genommen nicht schlimm. Ich stanze zum Beispiel 50 Bleche am Tag in eine bestimmte Form, sodass man etwas hinein füllen kann. Nicht schlimm. Ein anderer stanzt Bleche so, dass sie wie Flügel aussehen. Und ein Nächster verbringt den ganzen Tag damit, die Flügel an die runden Bleche zu schweißen. Alles nicht schlimm. Wieder ein anderer füllt Sprengstoff hinein, selbst dieser Vorgang ist für sich genommen nichts Schlimmes. Und so geht das immer weiter, selbst der, der die Geschosse in eine Kanone packt oder in einen Flieger zum Abwerfen, tut nur seinen Job.

    Jeder macht nur seinen Job.

    Wir tun alle immer nur unseren Job. Und am Ende ist es erst schlimm, wenn die Bombe explodiert und Menschen tötet, aber wer ist dann bitte noch verantwortlich dafür? Der, der die Bleche geschraubt hat? Der, der die Dinger bestellt hat? Der, der sie geworfen hat? Der, der vorher den Streit hat eskalieren lassen? In Wahrheit sind alle daran schuld. Alle zusammen. Und genau das ist auch die größte Gefahr, die bei KI besteht.

    Wir werden durch KI noch schneller und noch besser von der Verantwortung entkoppelt, die wir alle selbst den Dingen gegenüber haben. Ich werde Aufträge, Mikro-Aufgaben abarbeiten und sonst nichts. Die Frage wird dann aber sein, wer steuert das Große und Ganze, wenn wir alle mit Mikro-Aufgaben beschäftigt sind? Auch hier sehe ich keine KI, die das selbst steuert nach speziellen Vorgaben, sondern genau die Menschen, die diese Vorgaben machen werden. Die Systeme werden zu komplex, als dass wir sie als einzelne Menschen noch durchschauen können. Und genau das ist die Gefahr, die von allem ausgeht, nicht der KI selbst.

    Wir werden irgendwann nicht mehr wissen, und das schon sehr bald, was wir tun, beziehungsweise, wie das mit dem Rest zusammenhängt. Wir haben ja nur ein paar Fake-Videos gemacht, zum Spaß, oder ein paar Texte für eine Doktorarbeit raus kopiert. Das interessiert doch eh keinen wirklich, oder? Nun ja, mag sein, aber letztlich ist es nicht nur Betrug anderen gegenüber, sondern auch sich selbst gegenüber. Dieser Selbstbetrug und die Hilflosigkeit dem System gegenüber wird wachsen. Schließlich muss ich die Doktorarbeit ja fälschen, weil die anderen das auch längst tun.

    Wie kommen wir jetzt wieder raus aus diesem Dilemma?

    Zusammen nicht gegeneinander haben wir eine Zukunft. Mensch und Maschinen.

    Wir werden genauer hinsehen müssen. Wer will was und warum von uns. Nicht immer nur darauf schauen, was wir damit verdienen können. Wir werden wieder mehr Verantwortung uns allen gegenüber übernehmen müssen, wenn wir nicht in Dystopien enden wollen. Und wir werden für Transparenz sorgen müssen, so dass alles immer nachvollziehbar bleibt. Was tut die KI, auf wessen Befehl hin und wie wirkt sich das aus. Diese Prozesse müssen immer sichtbar sein, sonst begeben wir uns in diese selbstgewählten Ketten anderer, der Leute, die die KIs steuern und damit uns steuern.

    Spannenderweise ist das größte Manko der KI die Emotion. Es wird so viel Forschung betrieben, damit KI Emotionen erkennen kann und deuten kann. Und gleichzeitig werden wir Menschen immer emotionsloser gemacht. Alles, was wir tun, soll sinnvoll sein und zweckgebunden, und wir sollen funktionieren. Lass doch mal den Gefühlsquatsch weg, hier bist du bei der Arbeit, Gefühle kannst du in deiner Freizeit haben. Tja, dann machen wir uns Menschen aber immer mehr zu Robotern. Also einerseits versuchen wir der KI Emotion bei zu bringen und andererseits machen wir uns selbst immer mehr zu Maschinen. Finde den Fehler.

    Die KI wird uns ein nützlicher Helfer sein, um Systeme und Prozesse zu verstehen, die wir teilweise jetzt schon nicht mehr begreifen. Wer könnte Unmengen an Daten besser auswerten und Anomalien besser finden als KI? Wer sonst könnte uns dabei helfen, komplexe Zusammenhänge zu durchschauen und uns dabei unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen?

    Verantwortung, Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

    Aber wir dürfen dabei nicht vergessen, dass KI nur ein Werkzeug ist. Sie ist nicht gut oder böse, sie tut nur, was wir ihr sagen. Die wirkliche Gefahr liegt nicht in der KI selbst, sondern in uns Menschen. Wir sind es, die entscheiden, wie wir KI nutzen und was wir mit ihr erreichen wollen. Und genau hier liegt die Verantwortung, die wir nicht abgeben dürfen.

    Wir müssen uns bewusst sein, dass wir mit jeder Anwendung, die wir einer KI überlassen, einen Teil unserer Kontrolle abgeben. Das kann sehr bequem sein, aber es birgt auch Risiken. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir es sind, die die Regeln festlegen und die Grenzen ziehen. Wir müssen sicherstellen, dass wir immer die Kontrolle behalten und dass wir immer verstehen, was unsere KI tut und warum sie es so tut wie sie es tut.

    Ich glaube, dass wir keine Angst vor KI haben sollten. Stattdessen sollten wir die Verantwortung für unser Leben, unseren Planeten und die gesamte Menschheit wieder übernehmen. Mit dieser Verantwortung können wir KI so programmieren, dass sie viel Gutes tun kann. Aber wir müssen auch bereit sein, die Konsequenzen unserer Entscheidungen zu tragen. Und diese Entscheidungen sollten wir im vollsten Bewusstsein und mit all unserer Hingabe zum Mensch sein treffen.

    Furcht, oder Verantwortung?

    Wir sollten uns nicht vor KI fürchten oder sie als Gefahr ansehen, sondern sie als Chance sehen. Eine Chance, uns selbst besser zu verstehen und unsere Welt zu verbessern. Aber wir dürfen dabei nie vergessen, dass wir es sind, die die Kontrolle haben und die Verantwortung tragen. Nur so können wir sicherstellen, dass KI uns dient und nicht umgekehrt.

    „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung.“ Diesen Satz gibt der sterbende Onkel Ben dem jungen Spiderman kurz vor seinem Tod mit auf den Weg. Jetzt, da wir mit der KI große Kraft in unseren Händen haben, sollten wir auch die große Verantwortung bewusst und sinnvoll übernehmen und sie im Sinne des Guten einsetzen.

    gemeinsam Zukunft gestalten mit KI
  • Wie Künstliche Intelligenz jetzt schon unser Leben verändert.

    Wie Künstliche Intelligenz jetzt schon unser Leben verändert.

    KI oder künstliche Intelligenz ist etwas, worunter man sich bis heute nur sehr schwer etwas vorstellen kann. Spöttisch könnte man die Gegenfrage stellen, ob es denn überhaupt natürliche Intelligenz gibt. Immerhin sind wir es, die unseren Planeten durch die Klimaerwärmung selbst zerstören. Und noch führen Menschen immer noch Kriege untereinander. Wer oder was definiert also Intelligenz?

    Ganz weit gefasst, wenn man nur die lateinische Wortherkunft betrachtet, bedeutet „intellegere“ so viel wie erkennen, einsehen, verstehen oder ganz wörtlich, wählen zwischen.

    Hat ChatGPT wirklich schon Verständnis? Kann sie Dinge wirklich einsehen und verstehen? Ich würde klar und deutlich „nein“ sagen. Jeder, der schon mal versucht hat, längere Texte als etwa 800 Wörter aus ihr herauszukitzeln, wird das auch so sehen. Außerdem ist sie sehr vergesslich. Nach 3 bis 4 Fragen im selben Chat hat sie den Anfangsbezug oft wieder vergessen.

    Das deutet darauf hin, dass sie noch kein Erkennen hat, wohl aber ein Wählen zwischen. Sie berechnet offiziell die Wahrscheinlichkeit, mit der eine bestimmte Zeichenfolge auf andere Zeichenfolgen folgt. Wenn ich zum Beispiel die Zeichenfolge „Schafh…“ habe, ist „Schafherde“ sicherlich wahrscheinlicher als „Schafhaus“. Daran erkennt man schnell, dass wir schon lange mit KI zusammenarbeiten und uns nicht selten über ihr eigenmächtiges Handeln ärgern.

    Sie heißt dort nicht KI, sondern Autokorrektur – im eigenen Handy, in WhatsApp und vielen anderen Messengern. Das ist genau das Modell, nach dem die KI funktioniert. Bisher hat noch keiner Angst gehabt vor seiner Autokorrektur, oder? Man ärgert sich mal, wenn sie daneben liegt. Und wenn sie den einen Schreibfehler, den man immer macht, weil die Finger einfach nicht so schnell an die richtige Stelle kommen, dann zukünftig gelernt hat und das endlich richtig geschriebene Wort wieder flasch(!) falsch korrigiert.

    Künstliche Intelligenz im  Alltag

    Aber wir sehen: KI hat längst Einzug in unser Leben gehalten. Ich besitze noch ein altes Huawei-Telefon, aus der Zeit bevor wir so tun mussten, als sei Huawei der Teufel persönlich. Es hat viele KI-Assistenzsysteme. Die meisten habe ich allerdings abgeschaltet, weil ich „old school“ bin und immer noch gerne selbst entscheide. Aber die Kamera hat vor fünf Jahren schon genau erkannt, was auf dem Bild drauf ist, das ich gerade schießen wollte, und automatisch vorgeschlagen: „Das sind Blumen“, „Das ist Architektur“, „Das sind Menschen“ bzw. „Das soll ein Porträt werden“. Dann hat sie entsprechende Programme gewählt, um das Bildergebnis zu verbessern. Ich bin mir sicher, ähnliche Systeme gibt es auf allen Mobiltelefonen.

    Ich habe ChatGPT gefragt, wo KI unser Leben heute bereits verändert, und folgendes hat sie geantwortet:

    Die Künstliche Intelligenz (KI) ist heute allgegenwärtig und beeinflusst unser Leben auf vielfältige Weise. Von persönlichen Assistenten bis hin zu intelligenten Algorithmen, die unser Verhalten im Internet analysieren, hat KI das Potenzial, unser Leben grundlegend zu verändern.

    1. Personalisierte Erfahrungen: KI wird immer häufiger eingesetzt, um personalisierte Erfahrungen zu schaffen. Ein Beispiel dafür sind die personalisierten Empfehlungen auf Netflix oder Amazon, die auf Basis von Nutzerverhalten und Daten erstellt werden.
    2. Gesundheitswesen: KI hat bereits große Fortschritte im Gesundheitswesen ermöglicht. Zum Beispiel kann KI genutzt werden, um große Mengen von medizinischen Daten zu analysieren, um Diagnosen zu stellen und Behandlungen zu empfehlen. KI kann auch dazu beitragen, medizinische Bildgebung zu verbessern und medizinische Geräte intelligenter zu machen.
    3. Verkehr und Mobilität: KI wird auch im Verkehr und bei der Mobilität eingesetzt, um die Sicherheit zu verbessern und den Verkehrsfluss zu optimieren. Zum Beispiel können KI-Systeme verwendet werden, um Verkehrsflüsse zu analysieren und intelligente Verkehrssteuerungssysteme zu entwickeln. KI-basierte autonome Fahrzeuge werden ebenfalls immer häufiger.
    4. Finanzdienstleistungen: In den Finanzdienstleistungen wird KI eingesetzt, um Kundenverhalten zu analysieren und personalisierte Angebote zu erstellen. KI kann auch verwendet werden, um Betrug zu erkennen und Finanzprozesse zu automatisieren.
    5. Einzelhandel: KI wird auch im Einzelhandel eingesetzt, um Kundenverhalten zu analysieren und personalisierte Angebote zu erstellen. KI kann auch bei der Bestandsverwaltung helfen, indem es Verkaufsdaten analysiert und Vorhersagen darüber trifft, welche Produkte wann am besten verkauft werden. (meine Anmerkung: Sammeln Sie Punkte?)
    6. Bildung: KI wird auch in der Bildung eingesetzt, um personalisierte Lernprogramme zu erstellen und Schülern individuelles Feedback zu geben. KI kann auch bei der Bewertung von Prüfungen und der Entwicklung von Lehrplänen helfen.
    7. Unterhaltung: KI wird auch in der Unterhaltungsbranche eingesetzt, um personalisierte Empfehlungen für Musik, Filme und Fernsehsendungen zu erstellen. KI wird auch bei der Entwicklung von Videospielen eingesetzt, um die Spielerfahrung zu verbessern.
    8. Marketing: KI wird auch im Marketing eingesetzt, um Kundenverhalten zu analysieren und personalisierte Marketingkampagnen zu erstellen. KI kann auch bei der Vorhersage von Trends und der Optimierung von Werbebudgets helfen.

    Fazit: KI hat bereits viele Bereiche unseres Lebens verändert und wird dies auch weiterhin tun. Während KI viele Vorteile bietet, gibt es auch Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre und der Sicherheit von Daten, die von KI-Systemen gesammelt werden. Es ist wichtig, dass wir uns bewusst sind, wie KI unser Leben verändert und dass wir sicherstellen, dass KI-Systeme transparent und verantwortungsbewusst eingesetzt werden.

    Ist dem noch etwas hinzuzufügen? KI ist längst da. Wir bemerken sie erst jetzt verstärkt durch ChatGPT. Sie wird schnell immer mächtiger. Auf die Gefahren und ob diese wirklich so groß sind, wie viele behaupten, gehe ich in einem späteren Blogpost noch genauer ein.

    Es ist unbestreitbar, dass künstliche Intelligenz unsere Zukunft prägen wird. Es ist an uns, wie wir diese Technologie nutzen, um unsere Lebensqualität zu verbessern, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und neue Möglichkeiten in Bereichen wie Forschung, Innovation und kreativem Denken zu erschließen. Gleichzeitig müssen wir uns der ethischen Fragen und möglichen negativen Auswirkungen bewusst sein und stets verantwortungsbewusst handeln. Letztendlich liegt es in unserer Hand, wie wir die KI gestalten und in unsere Gesellschaft integrieren.

    KI, Fluch oder Segen?

    Und wer jetzt mehr über den verantwortungsbewussten Einsatz von KI in seinem Unternehmen und die Vorteile, die künstliche Intelligenz bietet, wissen möchte, der darf uns ganz menschlich einfach fragen.

  • Was man über KI wissen sollte.

    Was man über KI wissen sollte.

    Wie wir mit KI umgehen bestimmt was KI kann und was nicht. „A fool with a tool is still a fool“, lief mir neulich als Satz über den Weg. Also: Ein Idiot mit einem Werkzeug ist immer noch ein Idiot. Gerade bei KI ist dieser Spruch wohl absolut richtig. Zumal wir noch keine wirkliche KI kennen. Ja, sie ist gerade in aller Munde, aber letztlich basieren alle Modelle auf Machine Learning und nicht auf wirklicher Intelligenz. Das bedeutet, es sind Systeme, die schnell lernen, Muster zu erkennen.

    Gerade am Anfang kommt es da auch immer noch zu Fehlern, etwa so wie wenn ein Mensch eine Sprache lernt. Je länger man die Sprache aber spricht, desto besser kann man damit umgehen und je mehr versteht man. KI macht im Grunde genau das aktuell, sie lernt aus vielen Millionen Vokabeln, was am wahrscheinlichsten aufeinander folgen könnte. Wäre sie wirklich intelligent, dann wüsste sie das und müsste nicht mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten.

    Werden wir jetzt alle zum Homo digitalitus durch KI?

    Jetzt kann man natürlich sagen, menschliches Denken ist doch ganz ähnlich. Wir schmecken eine Orange, wir sehen eine, und lernen, dass es eine Orange ist. Immer wenn etwas Rundes und Orangenes irgendwo vor kommt, kommt uns als erstes der Gedanke an eine Orange. Obwohl es auch ein Tennisball sein könnte. Beim genaueren Hinschauen wissen wir es dann auch. Spätestens, wenn wir hinein beißen, ist klar, dass es zumindest keine Orange ist. Für das nächste Mal haben wir abgespeichert, Vorsicht, es könnte auch ein Tennisball sein, schau genau hin. Eine KI ist anders. Sie versucht, so viele runde, orangene Dinge wie möglich in ihrem Speicher zu bekommen und sortiert sie.

    Und dann beißt sie aufgrund von Statistik einfach zu. Zu 99% sind es wohl auch Orangen, aber orangefarbene Tennisbälle sind eher selten. Das ist die Information, die die KI gelernt hat. Das heißt aber nicht, dass sie wirklich intelligent ist. Sie kann beispielsweise noch nicht erneut überprüfen, so wie wir es tun, wenn wir uns unsicher sind. Wir riechen daran und wissen dann ziemlich schnell, ob es eher eine Orange oder ein Tennisball ist. Die aktuelle KI kann das noch nicht. Ich habe noch nicht wirklich erlebt, dass sie direkt nachfragt, um besser entscheiden zu können. Das wird sicher nicht mehr lange dauern. Aktuell aber sagt selbst ChatGPT mir immer nur: „Tja, kann so oder so sein, ist kompliziert“.

    Erst wenn ich dann für sie entscheide und sage: „Nimm Option 1“, weiß sie alles darüber. Und ich kann anschließend sagen: „Jetzt Option 2“, und bekomme auch dafür alle Informationen. KI kann uns also bei Entscheidungen helfen. Aber uns auch mit Informationen fluten und jede Entscheidung so gut wie unmöglich machen. Das passiert mir aktuell realtiv häufig bei den Bild-KIs von midjourney, oder stable diffusion oder oder oder. Jedes Bild eine ganz großartige Neukreation. Aber das aufbauende Arbeiten an genau einer Variante ist immer noch sehr kompliziert. Durch ControlNet und Inpainting sicher auch schon besser geworden, aber es ist nich kein, ah ich hab da dieses Muster. Jetzt arbeite ich nur mit dem weiter und lasse alles andere einfach weg.

    Das macht es unglaublich kompliziert reproduzierbare Ergebnisse zu bekommen. Man muss unglaublich viele Bilder generieren um dann mehr oder weniger duch Annäherung das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Bei jedem Bild gilt: Wenn ich mit dem jetzt weiter arbeite, komm ich dann schneller oder langsamer zu meinem Ziel?

    Gerade in Unternehmen, aber eigentlich auch überall sonst, brauchen wir jedoch reproduzierbare Ergebnisse. Wenn wir zum Obsthändler gehen und Orangen sagen, wollen wir Orangen. Wir wollen nicht jedes Mal etwas Neues, das vielleicht ganz nah dran ist an einer Orange. Das ist noch ein weiterer Schritt, der nötig ist, um die KI-Technologie zu verbessern. Es ist wahrscheinlich kein sehr weiter Schritt mehr. Wir befinden uns an einem Punkt in der Geschichte, an dem die Entwicklung wohl gerade erst so richtig Fahrt aufnimmt.

    Die erste industrielle Revolution hat gut 100 Jahre gebraucht, um komplett abgeschlossen zu sein, grob von 1800 bis ca. 1900, wobei das Ganze immer auch um 20 Jahre – also ca. eine Generation – schwankt. Von der zweiten industriellen Revolution von 1900 bis 1960 oder 1970 dauerte es dann fast nur noch halb so lange. Auch wenn man bedenkt, dass es zwei große Kriege gab, die das Ganze sowohl begünstigt als auch gebremst haben. Die nächste dritte Welle der Industrialisierung mit Mikrochips benötigte dann wieder nur die Hälfte der Zeit. Von den 70ern bis in die 90er etwa, bis wir alle wussten, dass Computer auch etwas für zuhause sind. Und dann kam das Internet.

    Das hat wieder nur die Hälfte der Zeit etwa gebraucht. Also von Mitte der Neunziger bis Anfang 2000. Nimmt man das Mobiltelefon mit in die Entwicklung ist der Schrit so um ca. 2015 etwa abgeschlossen. Bis dann alle großen Player da waren: Google, Amazon, Facebook, Apple, und die Mobiltelefone uns komplett im Griff hatten. Von 2015 bis 2022 bis zur KI war es wieder nur die halbe Zeitspanne. Der Punkt an dem die fundamentale technische Veränderungen an den Punkt ihres Durchbruchs kamen. Das bedeutet in diesem Stil weiter, dass wir ca. 2027 die nächste riesige Umwälzung erwarten dürfen – und dann immer schneller.

    Wir sind uns der Tatsache vielleicht gar nicht bewusst, aber eventuell stehen wir gerade erst am Wendepunkt. An dem Punkt an dem wir wirklich zu Menschen werden können, zu einer höheren, intelligenteren Lebensform. Es wird eventuell ein so bedeutender Schritt sein wie der der ersten Affen, die vom Baum krabbelten. Die Affen die sich sagten: Wenn ich aufrecht stehend durch die Savanne jage, bekomme ich viel mehr gutes Protein. Oder auch der ersten Menschen, die dann sesshaft wurden. Sie erkannten, dass es sich lohnen kann, ein ganzes Jahr auf neue Erträge auf Feldern zu warten. Vielleicht ist der Beginn des KI-Zeitalters so etwas wie die Entstehung des Homo digitalis.

    Die technischen Entwicklungen sind auf jeden Fall exponentiell und nicht linear, wie wir wohl lange angenommen haben. Sie laufen nicht geradlinig, eins nach dem anderen, sondern sie entwickeln sich immer schneller und schneller. Daher ist KI und das Lernen, wie man mit KI umgeht, so essentiell wie der Umgang mit einem Mobiltelefon. Ich denke, dass es automatisch auch so kommen wird. Meine Tochter wird kein Problem haben, mit KIs zu arbeiten und mit all dem, was danach kommt.

    Für alle anderen wird es wieder eine Veränderung mit sich bringen. Viele werden sie ablehnen und aus dem System aussteigen. Doch mit der KI können auch völlig neue Möglichkeiten entstehen. Es wird jedoch erneut zu großen Phasen der Ungleichheit kommen. Die gestiegene Fähigkeit der KIs und der verbesserte Austausch untereinander können jedoch viel zum Ausgleich beitragen. Selbst wenn wir uns persönlich nicht kennen. Denn zielgerichtete Kommunikation ist es, was uns zu Menschen macht. Der soziale Austausch untereinander und miteinander, die Empathie, die wir empfinden. Die Fähigkeiten mit der wir anderen helfen und sie in neuen Techniken schulen können, selbst wenn diese kompliziert erscheinen. Wir können alle Menschen auf dem digitalen Weg mitnehmen. Wir dürfen uns jedoch nicht wegducken und sagen, dass es vorübergeht, denn gerade das wird sicher nicht der Fall sein.

    Mit Hilfe von KI-Tools werden wir eines Tages möglicherweise in der Lage sein, Erdbeben und Tsunamis genau vorherzusagen. Oder Asteroiden im All zu erkennen, die uns als Menschheit bedrohen können, um uns zu schützen. All dies erfordert jedoch mehr als nur Idioten, die diese Werkzeuge bedienen. Je mehr Menschen sich mit den neuen Werkzeugen beschäftigen, desto früher werden wir den Umgang damit erlernen. Einige werden sich mit den neuen Werkzeugen auf die Hände klopfen oder unerwartete Unfälle verursachen. Aber immer mehr Menschen werden den Umgang damit beherrschen. Heute kann fast jeder Auto fahren, was vor 100 Jahren undenkbar war. Damals nahm man an, dass Autos sich nicht in der breiten Masse durchsetzen würden, da es nicht genug Chauffeure gäbe. Doch heute fährt jeder selbst. Bald wird uns jedoch die KI fahren.

    Wenn Sie mehr über KI und den Umgang damit lernen möchten, sind Sie herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen und loszulegen. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit digitalen Werkzeugen und bringen Ihnen gerne bei, wie Sie damit arbeiten können. Bei der KI sind wir von Anfang an dabei und haben uns für viele Beta-Testerlisten angemeldet. Um immer auf dem neuesten Stand zu sein. Lassen Sie uns gemeinsam für eine bessere Zukunft lernen.

  • Content is King. Aber nicht nur du tust dir schwer damit.

    Content is King. Aber nicht nur du tust dir schwer damit.

    So seltsam es klingt, aber aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass eines der größten Probleme bei der Webseitenerstellung nach wie vor der Content ist, also die Inhalte. Ich habe sehr viele Menschen betreut, die absolut super sind in dem, was sie tun und es trotzdem nicht hinbekommen, ein paar Worte schriftlich darüber zu verlieren, was und wie sie es tun. Einige sprudeln bei der Frage nach dem was sie so tun plötzlich über in einem riesigen Wortschwall, aber sie bekommen keine drei Sätze darüber auf Papier oder in den Rechner.

    Ehrlich gesagt konnte sogar ich selbst jahrelang keine Klarheit darüber vermitteln, was ich beruflich mache und wie ich es mache. Ich habe sogar ernsthaft lange auf die Frage: „Was tust Du so?“ mit „irgendwas mit Medien“ geantwortet. Schwammiger geht es kaum.

    Guter Content muss authentisch, echt und strukturiert sein. Dann ist er immer hilfreich für alle die ihn lesen.

    Das liegt zum einen daran, dass es einem schwerfällt, die Dinge, die man täglich tut, auch mal von außen zu betrachten. Zum anderen liegt es oft daran, dass wir alle sehr viel tun jeden Tag und auch mehr als einen festen Schwerpunkt haben bei unserer Arbeit und dann nicht wissen, was wir zuerst sagen sollen.

    Aber warum ist es überhaupt so wichtig, guten Content zu haben? Ganz einfach: Inhalte sind König. Sie sind der Grund, warum die Menschen auf Ihre Webseite kommen und warum sie dort bleiben werden. Ein gutes Webdesign und eine schnelle Webseite sind zwar wichtig, aber sie sind nur Mittel zum Zweck. Es geht darum, den Besuchern einen Mehrwert zu bieten, und das geht nur mit gutem Content.

    Doch wie schreibt man guten Content? Das ist eine Frage, die viele Website-Betreiber beschäftigt. Wir geben euch einige Tipps, wie man die Hindernisse beim Schreiben von gutem Content überwindet:

    1. Kenne deine Zielgruppe:

    Bevor man überhaupt mit dem Schreiben beginnt, sollte man sich überlegen, für wen man schreibt. Wer ist die Zielgruppe? Welche Interessen haben die Besucher der Webseite? Welche Fragen haben sie? Nur wenn man die Zielgruppe kennt, kann man gezielt auf ihre Bedürfnisse und Fragen eingehen. Sammle Fragen die du im Allltag gestellt bekommst und beantworte sie allgemein auf deiner Webseite. Immer wenn eine Frage wiederholt auftaucht, beantworte sie in einem Blogartikel.

    2. Struktur schaffen:

    Wennr man mit dem Schreiben beginnt, sollte man sich zuerst eine klare Struktur überlegen. Was ist das Ziel des Textes? Welche Informationen sollen vermittelt werden? Wie gliedert man den Text am besten? Eine klare Struktur erleichtert das Schreiben und sorgt dafür, dass der Text am Ende verständlicher und übersichtlicher wird. Mach dir Notizen dazu und pack nicht zuviel in einen Text. Mach lieber mehrere Texte daraus, wenn du merkst, da fließen gerade zwei oder drei Fragen in den einen Content. Eine Struktur die fast immer funktioniert ist: Erkläre im ersten Abschnitt das Problem, also worum geht es. Dann zeige ein oder zwei Sichten auf die Dinge und erkläre dann wie deine Leser das Problem lösen können. Ganz am Ende ziehst du ein Fazit oder fasst die wichtigsten Punkte noch mal kurz zusammen.

    3. Sprache anpassen:

    Es ist wichtig, die Sprache an die Zielgruppe anzupassen. Wenn mandu plötzlich Fachbegriffe benutzt, die du im Alltag nicht verwendest, solltest du diese erklären. Bedenke immer, dass deien Zielgruppe meistens eher Laien sind auf den Gebiet um das es geht. Wenn man für Laien schreibt, sollte man auf eine einfache Sprache achten. Der Text sollte in jedem Fall verständlich und klar sein. Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Schreiben von Content ist die Authentizität. Verstell dich nicht oder versuche, etwas zu sein, was du nicht bist. Es geht darum, deine Expertise zu teilen und deine Persönlichkeit durch den Text hindurchscheinen zu lassen. Du musst nicht versuchen Göthe zu sein nur weil du jetzt schreibst. Authentischer Content wird von den Lesern als glaubwürdiger und vertrauenswürdiger wahrgenommen und führt zu einer höheren Bindung an dich und deine Marke. Dann hilft der Content dir dabei deinen Expertenstatus zu stützen.

    Fazit:

    Guter Content ist entscheidend für den Erfolg einer Webseite. Doch das Schreiben von gutem Content ist nicht einfach. Es erfordert Zeit, Geduld und eine gewisse Fähigkeit, mit Worten umzugehen. Indem man die Zielgruppe definiert, eine klare Struktur schafft, die Sprache anpasst und authentisch schreibt, kann man jedoch schnell lernen guten Content zu schreiben. Und am Ende wird es sich auszahlen: Die Besucher werden die Webseite lieben und gerne wiederkommen. Gerade weil du so schreibst wie du schreibst und nicht versuchst etwas anders zu sein. Und weil deine Inhalte wichtig für deine Leser sind. Auch da, bist nicht du es der entscheidet ob das für jemanden wichtig ist, sondern deine Leser. Und was du für normal hälst, nicht der rede Wert, kann für deine Leser ein unglaublich wichtiger Hinweis sein. Und all das gilt auch für deine Videos, Fotos und Podcasts z.B.

  • Warum Webdesign heute überschätzt wird.

    Warum Webdesign heute überschätzt wird.

    Schön soll sie sein, die neue Webseite! Einen professionellen und erstklassigen Eindruck soll sie machen. Das sind oft die Wünsche von vielen Neukunden. Doch oft haben sich bereits ein Webdesigner oder der Grafiker der Firma Gedanken gemacht und man bekommt fertige Ausdrucke in die Hand gedrückt, wie alles aussehen soll. Dann ist es gar nicht so leicht, den Leuten zu erklären, dass sie sich eventuell bereits zu viele Gedanken gemacht haben und auch noch die völlig falschen Gedanken.

    Nicht falsch verstehen, es ist gut, wenn man sich im Vorfeld bereits Gedanken macht. Aber eine Webseite ist eben kein Prospekt oder weiteres Printprodukt. Oft liegen dann völlig falsche Vorstellungen von Webseiten und Webdesign vor.

    Trinkst du Cola wegen der Flasche? Warum vergeudest du dann zeit auf Webdesign, statt dich auf die Inhalte deiner Seite zu konzentrieren.

    Die Flasche oder die Cola?

    Und jetzt ganz ehrlich: Kaufst Du Coca Cola wirklich nur wegen der schönen Flasche? Ganz sicher nicht, denn selbst Cola wird auch viel in den großen hässlichen Plastikflaschen in den roten Kisten verkauft. Du kaufst sie letztlich, weil Du Bock auf Cola hast. Und Fritz Cola, auch wenn es etwas komisch aussieht im Vergleich zu Coca Cola, ist der neue Renner. Öffnest Du Netflix nur, weil der Startbildschirm mit dem roten Logo Dich so überzeugt in seiner Schönheit? Nein, sondern weil Du die guten Filme und Serien bei Netflix sehen willst. Und noch eine Frage: Ist Google oder Amazon eine wirklich wunderschöne Webseite in großartigem Webdesign und besuchst du die Seiten nur, weil sie so schön sind? Auch hier ist die Antwort wahrscheinlich: Nein, aber Du findest dort alles, was Du suchst. Sie stellen Dir genau die Inhalte zur Verfügung, die Du benötigst.

    Vergiss das Webdesign.

    Mein völlig ernst gemeinter Rat: Vergiss das Webdesign! Konzentriere Dich voll und nur auf die Inhalte! Die Inhalte sind es, weshalb Deine Kunden zu Dir kommen und nicht, weil deine Webseite die schönste im Universum ist. Deine Website-Besucher wollen tatsächlich nur deine Inhalte, sonst nichts. Sieh dir Amazon, Facebook, Google genau an. Sind diese Seiten schön? Ganz sicher nicht. Aber Du findest dort die Inhalte, die Du suchst. Vielleicht ist die Homepage von Apple die einzige, die einen Hauch von Schönheit mitbringt, letztlich ist aber auch sie nur ein Shop und eine Informationsseite. Apple hat schöne Produkte, deshalb sieht es so aus, als sei die Webseite auch schön, aber die Webseite selbst ist vor allem funktionell, so dass man schnell all das findet, was man sucht.

    Überprüfe das doch mal an Dir selbst. Warum gehst Du ins Internet? Weil Du etwas suchst. Weil Du etwas wissen, lernen, lesen, sehen oder hören möchtest. Hörst Du Podcasts, weil das Jingle so toll ist am Anfang und am Ende oder weil Du nach den Informationen und den Erfahrungen suchst, die im Podcast besprochen werden?

    Warum gehst du ins Internet? Wegen des Wbedesigns einer Seite oder wegen der Inhalte einer Webseite?

    Es gibt auch technisch ein paar Gründe, warum du so wenig Webdesign wie möglich festlegen solltest. Webseiten müssen heute in erster Linie mobil optimiert sein. Auf dem Mobiltelefon bleibt einem aber wenig Gestaltungsspielraum. Was Du beeinflussen kannst, ist die Wiedererkennbarkeit Deiner Firma, Dein Logo, Deine Farben, tolle Fotos und Texte von Dir und Deinem Unternehmen. Damit zeigst Du Deinen Besuchern, dass sie gerade in Deinem Kosmos unterwegs sind. Das ist gut und wichtig und wertvoll. Aber dafür brauchst Du kein aufwendiges Webdesign mehr. Man braucht ein Design, das bereits da ist, um es dann für die eigene Webseite zu adaptieren. Ein Template. Davon gibt es mittlerweile viele und viele, die perfekt auf einzelne Ziele der Webseiten abgestimmt sind. Die meisten Webseiten haben diese Elemente nicht ohne Grund an den immer gleichen Stellen. Weil diese Positionen die schnellste und beste Orientierung zwischen den Inhalten bieten.

    Wenn Du effektiv und sinnvoll im Web unterwegs sein willst, dann solltest Du 99 % Deiner Zeit in die Inhalte stecken, die Du dort präsentieren willst und dann das eine Prozent optische Anpassungen vornehmen. Auch hier nehmen Dir heute, gerade in WordPress, die vorgefertigten Blöcke des Gutenberg-Editors sehr viel Arbeit ab und sorgen dafür, dass Deine Webseite nie aus der Mode kommt, so wie es bei vielen Webseiten immer wieder passiert, die sich zu viel auf die Optik und zu wenig auf die Inhalte konzentrieren. Du fängst mit jedem Trendwechsel wieder neu an.

    Mach den Fehler nicht und werde lieber gleich erfolgreich im Web ohne Webdesign.

    Wir helfen Dir dabei, Dich auf die Inhalte zu konzentrieren, denn die Aufgabe ist sehr komplex und deshalb anspruchsvoll genug. Wir geben Dir Hilfestellung, die richtigen Inhalte zu finden und dramaturgisch richtig zu sortieren. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Du, Deine Marke und Deine Geschichte dieselbe Sprache sprechen. Und wir passen natürlich auch Dein Design an. Aber lass uns erst die Inhalte klären, bevor wir das Design noch ein wenig aufhübschen.